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Ein guter Freund fotografiert unsere Hochzeit | CANDI GUIDE #5

„Wir haben uns dazu entschieden, dass ein sehr guter Freund unsere Hochzeitsfotos machen wird. Er hat auch eine große Kamera und fotografiert schon seit ein paar Jahren.“

Bei Aussagen dieser Art bekommt jeder vernünftige Kollege Mitleid. Nicht weil ihm ein Geschäft oder Auftrag entgangen ist, sondern weil sich für euch eine kleine Katastrophe anbahnen könnte.

Dies gilt natürlich nur, solange eure Freunde nicht so gut fotografieren können wie unsere, schließlich haben wir für unsere eigene Hochzeit auch eine sehr gute Freundin beauftragt. Zufälligerweise eine der besten Hochzeitsfotografen Deutschlands. ;-)

Eigentlich möchten wir, und sicher auch Kollegen, aber helfen, damit es nicht dazu kommt. Aufklären und informieren damit ein liebes und nettes Brautpaar vor einem großen Fehler bewahrt wird. Oft bringt das Aufklären aber nichts und so schlimm das auch ist, man kann nicht jedem individuell helfen.

Damit ihr liebe Brautleute, die ihr hier beim Candi Gudie mitlest, aber nicht in Versuchung gerät diesen, zugegeben für vielleicht nicht so offensichtlichen, Fehler zu begehen und unter Umständen sogar eine Freundschaft gefährdet, gibt es von uns heute ein paar Hintergrundinformationen dazu.

Wenn man sich eine digitale Spiegelreflex Kamera kauft, dazu ein relativ großes Objektiv (z.B. ein Reisezoom für den Urlaub) ambitioniert fotografiert und seine Arbeiten im Internet zeigt, dann dauert es nicht sehr lange und die ersten Freunde kommen auf einen zu: „Poah du machst so tolle (Urlaubs)Fotos, möchtest du nicht unsere Hochzeit fotografieren?“

Die erste Hochzeit findet also den Fotografen, nicht umgekehrt. Für denjenigen ist das erst mal eine wirkliche Ehre. Er/sie fühlt sich geschmeichelt und denkt sich, „Hey, klar, das ist ja eine super Möglichkeit, wollte ich schon immer mal ausprobieren und ihr wisst ja wie ich fotografiere, also kann das nur gut gehen“.

Folgend die Top 6 Punkte, wieso das ein schlimmer Trugschluss sein kann.

 

1)   Die Verantwortung

Eine Hochzeit ist keine Spielwiese um Sachen auszuprobieren. Die Verantwortung die der befreundete „Fotograf“ auf sich nimmt ist enorm und er/sie kann das vermutlich nicht mal richtig einschätzen.

Es gibt den ganzen Tag lang nur sehr sehr wenige Momente, bei denen es eine zweite Chance oder mehrere Versuche gibt wenn etwas nicht so funktioniert wie gewollt/gedacht.

Der Großteil dieses Tages sind EINMALIGE Momente, die in Sekundenbruchteilen passieren und, wenn nicht fotografiert, für immer vergangen sind.

Die Erstellung einer Reportage eines Hochzeitstages ist extrem stressig und erfordert gleichzeitig Konzentration und ständige spontane Kreativität. Obwohl sicher oft sehr gut geplant, passieren Dinge die nicht vorhersehbar sind und wo die Erfahrung zählt.

Euer Freund macht wunderschöne Portraits oder Landschaftsaufnamen im Urlaub ,aus diesem Grund habt ihr ihn/sie ja gefragt. Als Hochzeitsfotograf muss man eine Art Allround Talent sein und sehr schnell zum gewünschten Ziel gelangen. Ein wenig anders als im Urlaub, hat man auf der Hochzeit kaum viel Zeit.

Man ist Fashion, Portrait, Still Life, Makro, Landschafts, Architektur, Kinder und Partyfotograf. Kein anderer Bereich der Fotografie hat so viele veränderte, teilweise extreme Situationen und Lichtverhältnisse in derart kurzer Zeit. Und neben den technischen Herausforderungen dieser Aufgabe ist der wichtigste Teil, die parallele Kommunikation mit Brautleuten und Gästen.

 

2)   Die Ausrüstung

Wir vertreten zu 100% die Meinung, dass der Fotograf das Bild macht und dafür verantwortlich ist ob es ein gutes oder schlechtes Foto wird und nicht die Kamera.

Allerdings haben wir bereits erwähnt, dass es sehr viele unterschiedliche Lichtsituationen gibt und sehr oft sind diese alles andere als ideal. Daher ist der Fotograf auch verantwortlich welche Ausrüstung er dafür verwendet und gerade in diesen extremen Situationen trennt sich bei der Ausrüstung das Hobby vom Profi.

Unsere Ausrüstung die wir für Hochzeiten verwenden, hat ein Investitionsvolumen von jenseits der 20.000,- Euro. Ein Budget das selten bei ambitionierten Hobbyisten zu finden ist aber gängig bei Kollegen. Das ist unser tägliches Arbeitswerkzeug und hierbei sprechen wir noch gar nicht von den Arbeitsgeräten für die Postproduktion und Datenspeicherung etc.

Passiert mit unserem Gerät etwas Unvorhergesehenes z.B. Sturz/Fall oder ein technischer Defekt einer Kamera oder Linse, dann wird dieses Teil einfach ersetzt und niemand merkt davon etwas. Ja, wir haben so gut wie alles doppelt und manches sogar dreifach (Kamera Body).

Wenn die Kamera eures befreundeten „Hochzeitsfotografen“ nicht mehr funktioniert, aus welchem Grund auch immer, oder das Objektiv kaputt gegangen ist, dann könnt ihr davon aus gehen, dass euer Hochzeitsalbum mit Handy Fotos eurer Freunde und Bekannten gestaltet werden muss.

 

3)   Erfahrung und Know How

Natürlich sind Hochzeiten meistens sehr gut geplant und alles ist getimed. Im idealen Fall läuft auch alles nach Plan, allerdings öfter wohl auch nicht. Also Reportagefotograf, ist man überall mit dabei und ist sicher auch Teil des Tagesplans.

Ein professioneller Hochzeitsfotograf wird also in der Regel die Person auf einer Hochzeit sein, die schon sehr viel gesehen hat und u.U. die Lösung zu auftretenden Problemen kennt. Falls nicht, weil jede Hochzeit natürlich anders ist hilft die Erfahrung eines professionellen Hochzeitsfotografen aber mit großer Wahrscheinlichkeit weiter.

Bei den angesprochenen, schnell wechselnden und stressigen Situationen und Lichtverhältnisse greift ein Kollege, der im Tagegeschäft mit diesen Bedingungen zu tun hat, auf ein breites Wissen zurück und hat die Möglichkeiten sein Know How souverän einzusetzen.

Wir sagen damit nicht, dass jeder Kollege das perfekt und gleich gut kann und Hobbyisten per se keine Ahnung haben. Die Wahrscheinlichkeit das ein professioneller, beauftragter Fotograf mit jeder Lichtsituation umgehen kann oder weiß wie die Bilder gemacht werden müssen ist aber mit Sicherheit sehr hoch. Diese Wahrscheinlichkeit steigt vermutlich sogar mit den Investitionskosten. (Vgl: „Du bekommst was du bezahlst“)

 

4)   Unterstützung bei der Planung

Wir haben es Eingangs zu unserem Guide schon mal anklingen lassen, dass wir bereits sehr viele Hochzeiten (Ganztagesreportagen) fotografiert haben. Ein sehr großer Vorteil für unsere Brautpaare ist natürlich, dass wir daher auch schon viel gesehen haben und eine Anlaufstelle für alle möglichen Fragen sind.

Jede Hochzeit ist anderes und wir sind auch keine Hochzeitsplaner, aber es ist ein großer Vorteil wenn man direkt mit jemanden Kontakt hat, der einiges an Erfahrung mitbringt und seinen Meinung zu einem Thema kundtun darf oder kann.

Ob dies Empfehlungen für andere (TOP) Dienstleister sind oder Fragen zu zeitlichen Abläufen, die meisten Kollegen werden hier gerne helfen. Wenn sie nicht sogar schon nach Beauftragung mit einem „Welcome Package“ pro aktiv Tipps für euren Tag bereit haben.

 

5)   Qualitativ hochwertige Zusatzprodukte

Schöne und unvergessliche Momente auf top Fotos ist eine Sache, diese dann aber nicht auf der Festplatte verstauben zu lassen eine andere.

Als Berufsfotograf ist der Markt für hochqualitative und richtig schöne Fotoprodukte natürlich ein andere als jener für den Massenmarkt der Fotointerssierten und Hobbyisten.

Keine Frage kann man für geringes Geld schöne Produkte über diverse Online-Foto-Shops beziehen, allerdings wenn man die Möglichkeit hat Produkten wie z.B. Hochzeitsalben die von Herstellern kommen die eben genau auf solche spezialisiert sind, dann kann selbst der Laie erkennen wie groß der Unterschied zum Consumer Markt ist.

 

6)   Gefährdung der Freundschaft

Der wohl wichtigste Punkt bei alledem ist, dass beide Seiten unterschätzen, dass die Freundschaft hierbei aufs Spiel gesetzt wird. Das klingt Anfangs alles lustig und so einfach. Natürlich macht euer Freund tolle Fotos, im Urlaub bei Partys und bei seinem Photowalk den er durch die Stadt macht.

Nur ist das alles nicht mit einer Hochzeit zu vergleichen. Wir möchten damit nicht sagen, das kein Freund eines Brautpaares das hinbekommt die Hochzeit zu fotografieren, wir wollen lediglich davor warnen, dass die Gefahren und die Verantwortung in den meisten Fällen gewaltig unterschätzt wird.

Geht bei diesem „Projekt“ etwas schief, sind die Fotos nicht wie erwartet, dann haben wir schon unzählige Freundschaften platzen sehen. Daher überlegt euch ob es diese Sache wert ist.

 

 

Wir selbst passen in obiges Muster denn genau so hat es bei uns begonnen. Im Jahr 2006, nachdem wir 2005 unsere erste DSLR gekauft hatten, kamen die ersten Freunde und Arbeitskollegen mit der Bitte, dass wir doch die Fotos von der Hochzeit machen sollten.

Heute, in der gleichen Situation wie damals, würden wir es zu 100% ablehnen diese Verantwortung zu übernehmen. 2006 hatten wir Zero Ahnung was es bedeutet eine Hochzeit zu fotografieren und noch weniger vom „WIE“.

Was wir aber getan haben in diesen Fällen bis daraus eine Selbständigkeit wurde ist, dass wir empfohlen haben eine Profifotograf für mindestens Paarfotos zu engagieren damit zumindest diese Verantwortung von uns genommen wurde. Bis auf einmal wurde der Rat auch angenommen. Zu einer Kündigung der Freundschaft kam es auch nie, aber die Gefahr war da und auch sehr groß.

Wer von euch hat schon mal erlebt das die Freundschaft wegen abweichender Vorstellungen von Hochzeitsfotos den Bach hinunter geht? Lasst es uns in den Kommentaren wissen.

 

Viel Spaß und bis Donnerstag mit dem Thema: Das Vorgespräch.

Liebe Grüße

Carmen und Ingo

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13 Comments

  • Reply
    Irina
    27. January 2015 at 10:30

    Hallo ihr drei,

    Ihr sprecht mir von der Seele. Mein Anfang war eigentlich wie eurer, wie vermutlich bei einigen, dass man von Freunden angesprochen wird. Zum Glück ist alles gut gegangen. Eine Erfahrung ist mir bis heute hängen geblieben: die Hochzeit einer Cousine. Ich war zum Glück nicht der Fotograf, sondern eine “richtige” Fotografin war vor Ort. Naja, sie hatte mit einem Gewerbeschein ihr Hobby zum Beruf gemacht, hatte ein Studio und machte da wohl auch gute Porträts. Das ist aber nicht vergleichbar mit einer Hochzeitsreportage. Und es ging auch einiges schief. Ihr objektiv funktionierte plötzlich nicht mehr, scheinbar ihr einziges. Sie musste während der Feier in einen Laden fahren, sich ein neues zu besorgen. Viele Bilder sind nicht so geworden, wie es sich das Brautpaar gewünscht hatte.
    Ich war als Gast mit meiner damals Canon 450D unterwegs und hab während der Zeit, wo die Fotografin weg war, Fotos gemacht und auch sonstige Bilder, die entstanden, den beiden als Erinnerung zukommen lassen. Bei der Gelegenheit erzählte mir die Braut von ihrer Enttäuschung. Am Ende gefielen ihr meine Amateur Fotos besser als die vom Profi. (Und meine Fotos waren wirklich nicht dolle!)

    Sie tat mir wirklich Leid. Und wenn ich heute höre oder Emails bekomme mit den Worten “Ein Freund macht die Hochzeit”, denke ich an meine Cousine und es geht mir wie ein Stich durchs Herz. Ich geh doch auch nicht zu meiner Freundin und lass mir von ihr mein Brautkleid Schneidern nur weil sie hobbymässig kleine Täschchen näht. Deshalb rate ich jedem Paar, selbst wenn sie mich nicht buchen, dass sie jemand buchen, der in ihr Budget passt und konstant gute Arbeit zeigt und nicht nur ein Portfolio von 10 schönen Fotos hat. Selbst wenn sie dafür keine ganze Reportage kriegen, aber besser wirklich gute Fotos von den wichtigen Momenten, als den ganzen Tag in enttäuschenden Bildern festgehalten zu haben.

    Danke für all die Mühe, die ihr in solche Posts steckt!
    Irina

    • Reply
      Carmen and Ingo
      27. January 2015 at 11:08

      danke irina für deine story. da gibts natürlich wirklich unzählige die sowas erlebt haben. ob freund oder “schlechter” fotograf. daher unsere ersten 4 teile :)
      um ganz ehrlich zu sein kann man diese freunde auch noch auf kollegen, die vllt TOP fotografen in anderen bereichen sind, ausweiten. ein kollege, der top studio arbeiten macht, hat oft nicht die ahnung und die skills die es braucht um eine ganztages reportage erfolgreich zu fotografieren.

      danke fürs dabei sein und bis bald
      lg
      c and i

  • Reply
    Thomas
    27. January 2015 at 12:07

    Erst einmal vieeeelen Dank, dass ihr euch die Mühe gemacht habt alle Punkte aufzulisten, die dagegen sprechen sich im Freundeskreis nach einem Hobbyfotografen umzusehen, nur um sich ein wenig Geld zu sparen.

    Mir würde sogar noch ein weiterer Punkt einfallen, der dagegen spricht: man kann doch normalerweise als Freund davon ausgehen bei der Hochzeit als Gast eingeladen zu werden. Wenn man nun aber gleichzeitig die Hochzeit fotografieren soll – und das min. 8 Stunden durchgehend – dann bedeutet das für den Freund Stress pur. Das will man seinem Gast doch nun wirklich nicht antun, oder? Es ist eben ein großer Unterschied ob man lediglich ein paar Schnappschüsse macht oder die Hochzeit von früh bis spät fotografisch begleitet und von einem Ort zum nächsten hetzt, um nicht einen wichtigen Moment zu verpassen.

    Ich selber sehe mich als ambitionierten Hobby-Fotografen, kann durchaus Ergebnisse vorweisen mit denen ich sehr zufrieden bin und bei denen ich auch schon viel Lob von Freunden bekommen habe. Ich wurde auch schon einige Male gefragt ob ich nicht die Hochzeit, Taufe, etc. von diversen Freunden fotografieren würde und grundsätzlich habe ich das dann auch meist getan, jedoch nur mit dem Hinweis, man möge sich doch bitte gleichzeitig auch um einen Profi umsehen, wenn einem die Fotos wichtig sind, da ich für nichts garantieren kann (z.B. habe ich auch kein Backup, falls mal der Kamera Body eingeht). Gott sei Dank wurde mein Rat bisher meist befolgt…
    Auch wenn mir das fotografieren unheimlich viel Spaß macht, es ist einfach eine Riesenverantwortung und ohne zusätzliche Erfahrung gesammelt zu haben (z.B. als Assistent von einem Profi) würde ich mich nie alleine an das Thema heranwagen wollen.
    Mir persönlich sind gute Fotos einfach zu wichtig. Wenn die Bilder auf meiner eigenen Hochzeit nicht gut geworden wären, würde mich das wahnsinnig ärgern. Klar, für manch andere sind Fotos eventuell nicht ganz so wichtig und sie sind dann gewillt dabei Kompromisse zu machen. Das muss man eben auch akzeptieren. Ich kann mir aber vorstellen, dass viele dann oft erst im Nachhinein realisieren, dass man diese Momente nicht wieder zurückholen kann. Die Erinnerungen an den großen Tag verblassen über die Jahre, aber die Fotos bleiben für die Ewigkeit.

    In diesem Sinne, falls ich mal wieder gefragt werde, ob ich nicht dieses und jenes fotografieren würde, werde ich erst mal getrost auf euren Beitrag verlinken. :)

    • Reply
      Carmen and Ingo
      27. January 2015 at 12:23

      gerne doch thomas und danke für deinen beitrag. vollkommen richtig, die frage hören sicher viele: “du bist natürlich eingeladen aber würdest du diene kamera mitbringen” :) das geht alles auch in die andere richtung, wenn freunde eines fotografen heiraten, wie geht man da mit den kosten um :)
      grundsätzlich kann man “gast” oder fotograf sein. richtig ernst und umfangreich geht beides leider nicht. schon gar nicht mit alkohol :)

      viel erfolg und spass weiterhin!
      c and i

  • Reply
    Walid
    27. January 2015 at 12:30

    Hey mir ist genau das passiert. Es war jetzt kein richtig guter Freund (ich glaube mit denen würde man eine Lösung finden) aber ich konnte dem Brautpaar nichts recht machen (auf anderen Hochzeiten war das nicht der Fall). Und jetzt habe ich nichts mehr mit ihnen zu tun obwohl alles wie abgesprochen gelaufen ist. Ist Schade aber ich glaube es gibt auch “besondere” Paare. Oder?
    LG und danke für euren “Candiguide”

  • Reply
    Barbara
    27. January 2015 at 19:28

    Ich kann es auch nachfühlen und absolut bestätigen. Als Braut und als Fotografin.
    wir haben vor einer Woche einen Blog geschrieben zu diesem Thema, wo wir offenbaren das wir vor 10 Jahren keinen Fotografen bei unserer Hochzeit dabei hatten, sondern Trauzeugen das übernommen hatten. Ich habe auch Bilder eingefügt, welche Erinnerungen wir uns anschauen dürfen, jedesmal aufs neue kommen mir die Tränen. Weil ein Shooting kann man nachholen, aber diese einzigartigen Momente eben nicht :-(

    Viele Grüße Babs

  • Reply
    Chris
    29. January 2015 at 12:50

    Hallo,
    deiner wirklich guten Zusammenfassung ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen.
    Wir haben auch einen solch aktuellen Fall, wo eine Braut zum zweiten Mal heiratet.
    Das erste, was sie beim Vorgespräch gesagt hat ist, dass sie nie wieder den Fehler machen wird, einen guten Bekannten die Hochzeit fotografieren zu lassen, wie sie es bei ihrer ersten Hochzeit getan hat. Nur ein Bruchteil der Fotos ist überhaupt was geworden, was sicherlich mit den von euch allen beschriebenen Umständen zusammen hängt. Und sie könnte jedes mal heulen, wenn sie sich die Fotos anschaut und dass ihre eigentlich wunderschöne Hochzeit noch nicht einmal im Ansatz in den Fotos festgehalten wurde.
    Ich finde, man kann es ruhig einmal klar sagen: Brautpaare geben in der Regel sehr viel Geld aus für Dinge wie Kutschen, Torte, Einladungskarten, Deko etc. Aber oft denken sie, sie könnten am Fotografen sparen. Ausgerechnet an demjenigen, der ihre Erinnerungen für die Ewigkeit festhalten soll.
    Darüber sollte man einfach mal nachdenken…

    LG
    Chris

  • Reply
    Meer Hochzeit – Wedding photography | In aller Freundschaft
    9. February 2015 at 14:54

    […] ganzen Blog-Artikel der Beiden mit detaillierten Informationen gibt es hier zum […]

  • Reply
    In aller Freundschaft | MeerHochzeit
    6. March 2015 at 12:08

    […] ganzen Blog-Artikel der Beiden mit detaillierten Informationen gibt es hier zum […]

  • Reply
    Das Hochzeitsalbum | CANDI GUIDE #18 | Carmen and Ingo Photography
    23. March 2015 at 21:51

    […] haben es beim Candi Tipp #5 bereits erwähnt, dass Fotografen einen anderen Zugang zu Fotoprodukten haben und die […]

  • Reply
    Wedding 02 – Ein guter Freund fotografiert… | Photodesign-Huber
    31. March 2015 at 12:06

    […] blog.carmenandingo.com/ein-guter-freund-fotografiert-unsere-hochzeit-candi-guide-5/ […]

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    Nur die Liebe zählt | CANDI GUIDE #25 | Carmen and Ingo Photography
    30. April 2015 at 9:53

    […] Fotografen versteht oder nicht oder wie man sein Hochzeitswochenende gestaltet welches von einem Freund fotografiert wird. Ohne diesen einen letzten Tipp, macht eine Hochzeit keinen […]

  • Reply
    Kat
    7. February 2016 at 21:29

    Ein wichtiger Punkt, an den viele Brautpaare nicht denken! Vor allem nicht daran, dass es eigentlich ziemlich unhöflich ist, einen (eigentlichen) Gast kurzerhand zum Hochzeitsfotografen zu machen. “Nebenbei ein bisschen fotografieren”, das geht auf einer Hochzeit einfach nicht – selbst dann, wenn besagter Freund oder besagte Freundin gut fotografiert. Ständig auf der Hut sein, bloss keinen wichtigen Moment verpassen – mal gemütlich mit den anderen was trinken, das ist dann eigentlich fast nicht möglich.

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