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Unplugged Wedding | CANDI GUIDE #10

Hallo zusammen!

Danke fürs wieder mit dabei sein beim bereits 10. Tipp in unserem Candi Guide. Das heutige Thema hat nur bedingt mit „besseren Hochzeitsfotos“ zu tun, es ist mehr ein Tipp aus der Praxis mit dem wir euch Fotos eurer Gäste verschaffen können ohne iPad vorm Gesicht und den weltweit bekannten Onkel auf Hochzeiten vorstellen wollen ;-)

„Unplugged Wedding“ was soll das sein?

Dieser Begriff wird in einem Zeitalter wo immer mehr Technologie in unser Leben tritt und die Vernetzung und das „Online“ sein zum Alltag gehört, sehr verstärkt zu hören sein wenn es um Hochzeiten geht.

Darunter versteht man, dass Hochzeitsgäste anstatt sich selbst ständig damit zu beschäftigen Fotos und Videos aufzunehmen, ihre DSLRs, Kompaktkameras und Handys einfach stecken lassen und den Moment genießen und auf sich wirken zu lassen.

Ihr, liebes Brautpaar, gebt eine Unmenge an Geld aus und habt professionelle Fotografen/Videografen beauftragt und diese sind dazu da, euren Event für euch unvergesslich für immer festzuhalten.

Natürlich ist es nicht realistisch und auch gar nicht notwendig, dass eure Gäste überhaupt keine Fotos von euch oder von sich selbst und der eigentlichen Hochzeit machen. Ganz im Gegenteil, das gehört natürlich zur Feier und zur Hochzeit dazu.

Aber es gibt Situationen wo es sehr störend ist wenn jeder Gast oder enge Familienmittglieder ein Smartphone oder sogar TabletPC vor dem Gesicht haben.

Und zwar nicht nur für euch oder andere Gäste ist dies unangenehm, sondern auch für euren Fotografen ist das Bild von fotografierenden Gästen manchmal belustigend öfter aber eher ärgerlich. Denn statt den Moment zu genießen schauen alle Gäste lieber durch ein Display und verpassen dabei alles Wichtige. Emotionen? Fehlanzeige!

Wir möchten auf keinen Fall, das dies anmaßend oder hochnäsig klingt, aber wir wissen was Mobiltelefone und die neueste DSLR aus der Werbung bestückt mit „teurem“ Aufsteckblitz und Reisezoom in den Händen von „durchschnittlichen“ Hochzeitsgästen im Stande sind zu leisten.

Die Bilder die entstehen sind es zu 99% nicht wert und die Leute wären besser beraten einfach dabei zu sein und den Emotionen freien Lauf zu lassen.

Natürlich sprechen wir nun noch gar nicht vom Gast Namens „Onkel Bob“ der mit ähnlichem Equipment wie der engagierte Fotograf auf der Hochzeit auftaucht. Zu diesem speziellen Gast kommen wir in kürze.

Es geht tatsächlich um jeden einzelnen Gast auf einer Hochzeit, jeder hat sein Handy dabei und jeder ist „schuldig“ was dieses Phänomen betrifft.

Obwohl das auch möglich wäre, bedeutet es aber nicht, dass jeder am Eingang sein Smartphone und die Kompaktkamera abgeben muss. Es gibt aber eben Teile des großen Tages die sehr sensibel sind für paparazziartige Szenen und eine Situation ruinieren können. Wie zb.: beim Ein- und Auszug in die Kirche, wenn sich alle aus den Reihen beugen (oder noch schlimmer – in den Gang springen) um das beste Handy Foto bzw. Video des Brautpaares zu bekommen. Es kam leider schon öfters vor dass die „Alles-Festhalter“ in das Bild des engagierten Fotografen springen und dadurch einen fotografisch wichtigen Moment ruinieren.

Die TOP 3 dieser Situationen sind ganz klar die Zeremonie, der Einzug/Auszug aber auch alles was am Abend bei schlechteren Lichtverhältnissen passiert (erster Tanz, Torte, etc.) – irgendjemand hat immer ein Handy vorm Gesicht oder behindert im schlimmsten Fall die Arbeit des Fotografen.

Vielleicht findet ihr eine Möglichkeit, für speziell diese Phasen des Tages die Gäste zu sensibilisieren und auf den eigentlichen Grund der Feier zu fokussieren. Der gebuchte Fotograf wird es euch danken und ihr hättet mehr von euren Gästen in diesen wichtigen Momenten.

Mögliche Wege der Kommunikation dieses „Problems“ könnten unter anderem sein, dass ihr eine kleine Bemerkung in eurer Einladung dazu schreibt. Dass die Person welche die Zeremonie abhält anfänglich dazu etwas sagt oder eure Trauzeugen sich darum kümmern und die „frohe Botschaft“ verteilen.

Achtet einfach mal darauf wenn ihr auf einer Hochzeit eingeladen seid wie dominant dieses Thema eigentlich ist. Und vermutlich sind wir auch erst am Anfang dieses negativen „Trends“ und es wird noch schlimmer wenn DSLR’s und Kompaktkameras alle automatisch mit Instagram und Facebook verbunden sind.

 

Und dann wäre da noch dieser ominöse „Onkel Bob“! Wer ist das eigentlich?

Onkel Bob kann sowohl männlich als auch weiblich sein. Ist meist als „Fotograf“ aber oft auch „Videofilmer“ unterwegs. Nicht selten enger Freund oder sehr guter Bekannter der Familie. Seines Zeichens (über)ambitionierter Hobbyfotograf mit einer Ausrüstung, die die des gebuchten Fotografen schon mal über steigen kann.

Bob ist ausgestattet mit allem was es für eine Hochzeit braucht. Außer mit  Zurückhaltung und lichtstarken Objektiven ;). Er ist überall präsent, meist mit seinem geladenen Blitz und Blende 8 bereit für jeden erdenklichen Überraschungsmoment.

Er ist oft schon vor dem Fotografen an Ort und Stelle und platziert sich gerne zentral um das beste Bild zu ergattern. Ist er mal nicht zeitnah bereit, stellt er sich ungeniert in den Weg. Wenn er nicht fotografiert, versucht er sich mit dem gebuchten Fotografen über die Ausrüstung des selbigen und Technik im Allgemeinen zu unterhalten. „Ist das die 5d?“ – „Ja“ – „Naja ich wart ja noch auf den Nachfolger, soll ja bald kommen…“.

Onkel Bob ist vielleicht am Hochzeitstag drüber hinweg, aber er war im Zuge der Vorbereitungen der Hochzeit sehr gekränkt, dass nicht er, der seit Jahren Familien und Urlaubsfotos auf hohem Niveau macht, für die Hochzeitsfotos gefragt worden ist. Er solle doch mitfeiern können, wurde ihm gesagt. Dabei ist alles was er will, Top Hochzeitsfotos zu machen und die Bilder via Dropbox und Facebook an alle zu verteilen bevor der Kater der Party abgeklungen ist.

So gut wie jede Hochzeit hat mindestens einen Onkel Bob und als Brautpaar sollte man das wissen. Hier müsst ihr mit viel Feingefühl und vielleicht auch einem netten Gespräch „Onkel Bob“ dazu bringen seine Kamera vielleicht komplett zu Hause zu lassen.

Mindestens sollte er aber auf folgendes verzichten müssen:

  • Während des Einzuges sich vor, neben oder um den Fotografen herum zu stellen.
  • Während der Trauung von seinem Platz aufzustehen und sich neben den Fotografen zu stellen
  • Da er nicht neben dem Fotografen stehen sollte, stellt er sich oft gerne gegenüber. Somit ist er natürlich in jedem Foto gut zu sehen
  • Während der Trauung aus der Bank oder seinem Platz zu fotografieren und dabei die volle Blitzleistung zu entleeren
  • Ein Absolutes NO-GO ist das Aufstehen während der Zeremonie/Trauung und eintreten in das Zentrum des Geschehens für ein „kurzes“ Bild oder eine Detailaufnahme beim Ringwechsel

 

Liebe Brautleute: Es ist sehr ratsam, eure Onkel Bobs auf der Einladungsliste zu identifizieren. Speziell zu oben genannten Situationen benötigt Onkel Bob oft eine nachdrückliche Bitte zur Unterlassung. Das klingt hart, ist aber für alle Beteiligten oft die beste und einzige Lösung. Unplugged Weddings sind auch eine gute Lösung für „Onkel Bob“ ohne ihn aus der Masse zu identifizieren.

Wer von euch hat bereits Erfahrungen gemacht mit einer unplugged Wedding, kennt die Paparazzi Szenen oder hat eine Geschichte zu Onkel Bob. Wir freuen uns über eure Kommentare und Stories.

 

Liebe Grüße und bis Donnerstag

Carmen und Ingo

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11 Comments

  • Reply
    Claudia
    17. February 2015 at 10:48

    Also…das Meiste in dem Artikel stimmt schon, vor allem der Punkt über die überambitionierten Handyfotografen. Mich ärgert aber ein bisschen die abfällige Beschreibung von”Onkel Bob”. Ich war letztes Jahr auf einer Hochzeit einer Freundin eingeladen, die, trotz dem sie meine Fotos von ihrem kleinen Sohn mag, eine”angehendende professionelle Fotografin”, die gerade in der Ausbildung war, beauftragt hat Fotos zu machen. Die ganze Hochzeit war zwar eher Low-Budget, doch nicht mal die geringe Aufwandsentschädigung, welche die”Fotografin” bekommen hat, waren die Ergebnisse von ihr wert. Da wurde in der Kirche versucht mit dem eingebauten Blitz zu fotografieren, ebenso bei Ballons mit LED-Lichtern und überhaupt kam fast nur die Kit-Linse zum Einsatz. Sie fragte dann auch ganz verblüfft, wie ich denn ohne Blitz so viel besser die Lichtstimmung einfangen konnte. Das Geheimnis war natürlich ein lichtstarkes Objektiv. Es gibt also durchaus auch Hobbyfotografen, die es mit”richtigen”Fotografen aufnehmen können. Dass sich die Braut beim Vergleich meiner Bilder mit der der Fotografin sehr geärgert hat, brauch ich kaum zu erwähnen. Schade war es, dass ich mich in der Kirche und in anderen Situationen zurückgehalten habe, um eben der offiziellen Fotografin nicht im Weg zu sein, somit existieren da kaum brauchbare Aufnahmen. Also bitte ein bisschen differenzieren.

    • Reply
      Carmen and Ingo
      17. February 2015 at 11:22

      hallo liebe claudia!

      danke für deinen beitrag. tut uns leid wenn du dich angesprochen fühlst durch die beschreibung. durch dein verhalten bist du aber doch offensichtlich kein “onkel bob”. zurückhaltung, schon vergessen? du kannst mal das internet durchsuchen und wirst schnell sehen das die beschreibung auf “onkel bob” sehr wohl 100% zutrifft! du warst auf dieser hochzeit gast und wenn du gast bist, dann solltes du dich auch so verhalten. ob du nun profi bist oder nicht. die entscheidung des brautpaares für besagte fotografin ist ein thema das wir von #1 bis #4 in diesem candi guide behandelt haben. dort wirst du lesen können, dass nicht jeder fotograf der sich als profi bezeichnet auch einer ist und wir behaupten in keiner weise, dass es keine hobbiesten gibt die tolle arbeiten machen. das hat auch wiederum nichts mit diesem beitrag zu tun und hobbyisten, die bessere fotos machen als der gebuchte fotograf verhalten sich in der regel nicht wie onkel bob.

      du siehst also, wir haben hier sehr wohl eine chronoligie berücksichtigt und unsere tpyische zielgruppe dieses guides hat den fehler eines falschen fotografen auch nicht gemacht und von daher gibts nichts zu bereuen :)

      viel erfolg weiterhin
      lg
      carmen und ingo

    • Reply
      Claudia
      17. February 2015 at 12:03

      Hi ihr beiden,

      danke für die Antwort :) und sorry wegen meines etwas emotionalen Ausbruchs, Fotografie ist ja auch mit Leidenschaft verbunden, die mir erst einmal durchgegangen ist.

      LG
      Claudia

      • Reply
        Carmen and Ingo
        17. February 2015 at 12:17

        gerne. wir haben damit überhaupt kein problem. jeder kann seine meinung kund tun wenns zum thema passt und wenn du dich angesprochen gefühlt hast dann war das lt deiner beschreibung ja zu unrecht :) also alles gut!
        viel spass mit der leidenschaft und viel erfolg.
        lg
        c and i

  • Reply
    Juliane
    17. February 2015 at 11:52

    Super Beitrag! Wer kennt ihn nicht, diesen Onkel?? Bei einer meiner Hochzeiten war dieser Onkel sogar der Brautvater! Ganz schlimm – er hat kaum was von der Trauung mitbekommen… Bei einer anderen Hochzeit stand permanent ein Freund der Familie neben mir. Als er gesehen hat, dass ich nicht blitze hat auch er seinen Blitz ausgemacht. Der Bräutigam hat mir verraten, dass keines dieser Bilder brauchbar war, weil alle verwackelt oder unterbelichtet waren. ;) Schade, dass er das Fest dann nicht einfach genossen hat…
    Herzlichst Juliane

  • Reply
    Dominic
    18. February 2015 at 16:58

    Beim Lesen des Artikels habe ich mich doch ein wenig ertappt gefühlt. Und zwar war ich der Onkel Bob auf der Hochzeit meines Bruders vor vier Jahren. Ich hatte natürlich meine lang ersparte Kamera samt Kit-Objektiv und Telezoom dabei. Diese habe ich jedoch erst zur Feier ausgepackt.
    Im nach hinein muss ich mir eingestehen, dass ich mich beim Anschneiden der Torte doch sehr über den Fotografen geärgert habe, der zu diesem Zeitpunkt des besten Standort hatte ;).
    “Wenn er nicht fotografiert, versucht er sich mit dem gebuchten Fotografen über die Ausrüstung des selbigen und Technik im Allgemeinen zu unterhalten.” Genau das habe ich auch gemacht.
    Zu meiner Entschuldigung (für das Onkel Bob sein): Ich wurde nicht vorher informiert, dass ein professioneller Fotograf da sein wird und ich meine Kamera nicht mitnehmen brauche. Daher macht dieser Guide durchaus Sinn.
    Bei meiner eigenen Hochzeit wurde mir auch von einem Freund angeboten, dass er seine Kamera mitnehmen kann. Diesem haben wir gleich gesagt, dass wir ihn als Gast haben möchten und eine Fotografin da sein wird. Des Weiteren haben wir im Vorfeld alle unsere Gäste informiert, dass jeder alle Bilder bekommen wird. So haben wir als Dankeskarten eine DVD erstellt mit allen Bildern.
    LG
    Dominic alias Onekel Bob

    • Reply
      Carmen and Ingo
      18. February 2015 at 17:14

      haha, danke dominic für deine ehrlichen und unterhaltsamen worte. natürlich spielt auch unwissenheit oft eine rolle und vor allem will man es auch nicht glauben das mehr geholfen ist wenn man nicht fotografiert :)
      mach weiter so und danke für deine geschichte.
      lg
      c and i

  • Reply
    Peter Muth
    19. February 2015 at 12:26

    Der Beitrag spricht mir aus der Seele. Immer auf der Suche nach der besten Perspektive und dem idealen Standort ist man als Hochzeitsfotograf regelmäßig im Clinch mit der Verwandschaft und dem Onkel mit der Videokamera. Der Gipfel war bei mir aber, als der Pfarrer beim beim Traugottesdienst darum bat, während der anschkließenden Taufe die Kameras auszulassen um die kirchliche Handlung nicht zu stören. Der einzige, der das brav befolgt hat war ich! Die Meute stürzte sich mit Handys auf die Babys und ich saß kopfschüttelnd in meiner Bank. Natürlich habe ich schnell reagiert und dann aus der Entfernung mit dem Tele geschossen. Das war aber nicht so geplant und ärgerlich für mich, weil alle im Bild standen. Es hilft also nicht immer, wenn man vorher die Regeln bekannt gibt. Es gibt leider immer noch zu viele Jäger und Sammler, die das Ergebnis des bezahlten Fotografen ruinieren.

  • Reply
    Sylvia Feldhaus
    19. February 2015 at 14:36

    Ein toller Beitrag! Ich musste beim Lesen die ganze heftig mit dem Kopf nicken!
    Wenn es mir zu bunt wird mit Onkel Bob, dann drück ich ihm ein Sunbounce in die Hand
    und befördere ihn zum Assistenten. Dann bekommt er nebenbei noch 2-3 Tips mitgeliefert
    und Onkel Bob ist mein bester Freund.
    Wenn ich ihn dann bitte, bestimmte Situationen allein mir zu überlassen,
    gibt es keinerlei Diskussionen.
    Klappt leider nicht immer, aber ich habe es schon sehr oft so umgesetzt.
    Liebe Grüße! Sylvia

  • Reply
    Basti
    16. February 2016 at 14:19

    Dieses Jahr werde ich zum ersten Mal mit der Hochzeitsfotografie als Fotograf antreten und schmökere mich bei euch grad nochmal durchs Archiv…
    Ich bin echt begeistert von euren Beiträgen und den vielen Informationen, die ihr zu teilen bereit seid.
    Deshalb an dieser Stelle mal ein kurzes Danke…
    Aber warum schreibe ich gerade hier was dazu?
    Auch ich habe mich letztes Jahr echt ertappt gefühlt… Bin ich wirklich Onkel Bob?
    Also hab ich mal so alle Punkte für mich abgehakt und festgestellt, dass je besser ich und meine bilder wurden, immer weniger Onkel Bob in mir zu Tage gekommen ist.
    Aber warum nur? Was ist anders?
    Bei mir war es die Erkenntnis, dass ich mich entschieden habe mehr Gast zu sein und weniger Fotograf, was davon herrührt, dass man immer mehr feststellt, wie viel man eigentlich für gute Hochzeitsbilder können und kennen muss. Demnach wächst auch der Respekt vor der Arbeit der engagierten Fotografen und man möchte ihn auch bewusst seine Arbeit störungsfrei machen lassen… Ob die Bilder letztendlich gut sind, hat das Brautpaar zu entscheiden und nicht ich.
    Woher kommt denn dann dieses “Technikgequassel”? In meinem Verwandschaftskreis gibt es recht wenige Leute, die auch nur ansatzweise mit meinem doch sehr stark gelebten Hobby vertraut sind. Witzigerweise ist der Fotograf derjenige, mit dem man am schnellsten eine gemeinsame Interessensbasis und somit Gesprächsbasis hat, die mal nichts mit familiären Umständen zu tun hat :-)
    Ich glaube also, dass in vielen Hobbyfotografen ein wenig Onkel Bob steckt, aber dank eures Artikels weiß ich seit letztem Jahr bereits worauf ich zu achten habe und bin ehrlich gesagt froh drum…
    Schließlich will man ja auch ein guter Gast sein.
    Gut, ich würde jetzt behaupten, dass ich eher zurückhaltend war um eben nicht aufzufallen, deshalb hab ich da auch kein so schlechtes Gewissen, aber das mit dem “ins-Gespräch-Verwickeln” konnt ich irgendwie noch nie sein lassen :-D
    Achja, die Kamera habe ich trotz allem immer dabei, seitdem ich erfahren habe wie dankbar ein Brautpaar sein kann, wenn der Fotograf sie nach einer bestimmten Zeit einfach sitzen lässt. (Ich hab halt dann 2x am Abend eine kleine 15 Minuten Runde gedreht und etwas Doku fotografiert)Für Notfälle sag ich da gern mal ja…
    Es ist nicht immer leicht, gerade wenn man es gern macht, die Entscheidung zu treffen, bin ich Fotograf oder bin ich Gast. Trotzdem sollte man diese Entscheidung für sich ja vorher treffen, am besten mit dem Brautpaar. (Bei mir weil ich die Frage nach kostenlosem Fotografieren eigentlich grundsätzlich verneine und lieber Gast bin)
    So, hier habt ihr das ganze mal aus der Sicht eines von sich geglaubten (aber revidiertem) Onkel Bobs ;-)

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